Woahh, Frühlingseinbruch in Bonn! Beim sonntäglichen Gang zum Bahnhof zwecks Erwerb der neuen Economist-Ausgabe hatte ich Mühe die Dauergrinse aus meinem Gesicht zu wischen. Was für ein unverhofft schöner Tag. Daran konnte weder die gelegentliche Wolke noch das penetrant hohe Aufkommen an flanierenden Liebespaaren irgend etwas ändern.

Immerhin waren Männlein und Weiblein noch züchtig vermummt. Am Bertha saß tatsächlich ein junger Mann in dicker Jacke und mit Wollhandschuhen (wahrscheinlich Kälte im Gemüt). Mir dagegen wurde in der Sonne schon der Wollpullover zu viel.

Nach der Katerstimmung und dem Überdepri gestern, ein netter Ausklang für das Wochenende. Braucht es wirklich nur ein paar Sonnenstrahlen? - Das schöne Leben lauert wie eine Katze vor meinem Mäuseloch. Und mein Winterschlaf wird mit jedem Tag unruhiger.