Wenn es um meine Wohnungseinrichtung geht, gehen Geek und (Ex-)Japanologe eine unheilige Verbindung ein. Will heissen, die Rechnerfarm ist deutlich das Highlight in meinem Zimmer. Wer dafür keinen Blick hat, hält mein Zimmer für kahl und leer. Erschwerend kommt das regelmäßige Training mit Nunchaku und Yo hinzu, dass das Anbringen von Deckenlampen verbietet (oder zu einer häufig wiederkehrenden Tätigkeit macht).

In meinen ersten Tagen in der neuen Wohnung, waren daher eine Matratze und mein Powerbook die einzigen Einrichtungsgegenstände. Später kam der alte Sekretär vom K. in eine Ecke. Mein Hauptdesktop auf einem alten Computertisch aus dem Keller ersetzte das Terratec Cynergy T2 getriebene Daumenkino auf meinem Powerbook (BTW, Windows MCE saugt).

Gestern habe ich nun endlich meinen großen Schreibtisch rübergeholt und das schmale Ikea-Regal für meine wichtigsten Bücher. - Was soll ich sagen, mit einem Mal war der Raum nicht mehr kahl und fremd. Ich war selber ziemlich überrascht von dem Effekt: Dieser Schreibtisch (auf dem sich normalerweise meine Rechner aneinander reihen) ist offensichtlich irgendwie mein Hausschrein. wo er hinwandert, bin ich nicht fremd.